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Oatmeal – eine Liebeserklärung an warmen Haferbrei zum Frühstück, ein kleiner Leitfaden zur Zubereitung und 3 Rezeptideen

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In Kooperation mit Hafer- die Alleskönner

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Mir ist es total wichtig den Tag mit einen vernünftigen Frühstück zu starten. Lecker muss es sein, gerne gesund und farbenfroh. Jetzt, wo die Temperaturen kälter werden, es draußen oft dunkel und hässlich ist, finde ich es um so wichtiger Energie und gute Laune zu frühstücken. Und genau deswegen liebe ich warmes Oatmeal zum Tagesstart. Oatmeal, auch als Porridge oder Haferbrei bekannt, ist super schnell zubereitet und total wandelbar. Ganz nach Lust und Laune bereite ich es mit verschiedenen Milchsorten und Gewürzen, getoppt mit Früchten und Nüssen zu. Eine richtige Happy Bowl, wie´s mir gefällt, eben. Man hat direkt etwas wohlig warmes im Bauch, was lange satt hält und den Körper mit einer ganzen Menge Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und Antioxidantien versorgt.

Oatmeal-Porridge-Haferbrei, ein kleiner illustrierter Leitfaden zur Zubereitung und Rezeptideen

Ich habe für Euch mal einen kleinen illustrierten Leitfaden gezeichnet, mein Grundrezept quasi, und hoffe euch damit vom Oatmeal zu begeistern und Euch zu vielen verschieden leckeren Kreationen zu inspirieren. Vielleicht seid ihr ja auch bereits ein genauso großer Oatmeal-Fan, wie ich!?
Weiter unten im Text habe ich Euch auch noch mal die detaillierten Rezepte für meine momentanen drei Lieblings-Oatmeal-Varianten aufgeschrieben… Es gibt Himbeer-Kokos-Oatmeal mit Vanille, Schoko-Bananen-Oatmeal mit Pekannüssen und Kakaonibs und Blaubeer-Pie-Oatmeal mit Chia und gehackten Nüssen.

Himbeer-Kokos-Oatmeal mit Vanille, Rezept

Schoko-Bananen-Oatmeal mit Pekannüssen und Kakaonibs, Rezept

Blaubeer-Pie-Oatmeal mit Chia und gehackten Nüssen, Rezept

Ich bin ganz großer bekennender Hafer-Fan. Eine Zeit lang habe ich mich ja komplett glutenfrei und kuhmilchfrei ernährt. Weiterhin versuche ich darauf zu achten nicht zu viel Gluten zu mir zu nehmen. Nicht weil ich allergisch darauf reagieren würde oder so, aber ich habe das Gefühl es geht mir einfach besser ohne. Da ist Hafer und die vielen Produkte, sie es mittlerweile aus Hafer gibt, ein guter Begleiter und Ersatz. Habt ihr zum Beispiel schon mal Hafermilch probiert? Oder mit Hafermehl gebacken? Es lohnt sich sehr. Ih habe schon öfter glutunfrei und mit Hafermehl gebacken. zum Beispiel das saftige Kokos-Früchte-Brot oder die Banana-Oatmeal Pancakes.Lecker!

Ich greife gerne auf glutenfreie Haferflocken zurück. Zwar ist Hafer von Natur aus glutenarm und wird von Menschen mit einer Unverträglichkeit (je nach Grad) relativ gut vertragen. Jedoch kommt es bei Anbau, Lagerung, Verarbeitung etc. zur Vermischung mit glutenhaltigeren Getreidesorten. Bei Haferprodukten mit dem Label ‚glutenfrei‘ werden entsprechend aufwendige Maßnahmen betrieben um den Glutenanteil sehr gering zu halten (max. 20mg pro kg). Somit ist aber bei einer sehr stark ausgeprägten Intoleranz auch hier Vorsicht geboten.

Woher ich das so genau weiß? Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Verband Hafer- die Alleskönner entstanden, die mir diese Info zur Verfügung gestellt haben. Hafer ist von der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2017 geführt worden. Wenn das nichts heißt…! Auf der Interneteite von Hafer- die Alleskönner, könnt ihr viel Wissenswertes über Hafer an sich erfahren, genaue Nährstoffzusammensetzungen lesen und Euch über die Benefits für die Gesundheit informieren. Natürlich findet ihr dort auch allerlei Rezepte mit und aus Hafer.


So wird´s gemacht:

Himbeer-Kokos-Oatmeal mit Vanille

Zutaten pro Portion:

  • 50 g zarte Haferflocken (glutenfrei)
  • 200 ml Kokosmilch
  • 1-2 TL Agavendicksaft
  • 1/4 TL Bourbonvanillepulver
  • ca. 80 g Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
  • 2-3 EL Kokosraspeln
  • 1 EL Kokosflakes

Zubereitung:

  1. Haferflocken mit Milch, 1 EL Kokosraspeln, Agavendicksaft, Vanille und 40 g Himbeeren in einem kleinen Topf verrühren.
  2. Unter Rühren auf kleiner Flamme erhitzen und 2-3 Minuten köcheln lassen, bis ein Brei entstanden ist. Dabei die Himbeeren zerdrücken und unter rühren.
  3. Oatmeal in einer Schüssel anrichten und mit Himbeeren, Kokosraspeln und Kokosflakes servieren.

Himbeer-Kokos-Oatmeal mit Vanille, Rezept


Schoko-Bananen-Oatmeal mit Pekannüssen und Kakaonibs

Zutaten pro Portion:

  • 50 g zarte Haferflocken (glutenfrei)
  • 200 ml Vollmilch
  • 1-2 TL Agavendicksaft
  • 1,5 TL ungesüsstes Kakaopulver
  • 1 kleine Banane
  • 2-3 EL gehackte Pekannüsse
  • 1 EL Kakaonibs

Zubereitung:

  1. Haferflocken mit Milch, Agavendicksaft und Kakao in einem kleinen Topf verrühren.
  2. Unter Rühren auf kleiner Flamme erhitzen und 2-3 Minuten köcheln lassen, bis ein Brei entstanden ist.
  3. Oatmeal in einer Schüssel anrichten und mit Bananenscheiben, gehackten Nüssen und Kakaonibs servieren.

Schoko-Bananen-Oatmeal mit Pekannüssen und Kakaonibs, Rezept


Blaubeer-Pie-Oatmeal mit Chia und gehackten Nüssen

Zutaten pro Portion:

  • 50 g zarte Haferflocken (glutenfrei)
  • 200 ml Mandelmilch
  • 1-2 TL Ahornsirup
  • 1/4 TL Bourbonvanillepulver
  • 1/2-1 TL Zimt
  • ca. 50 g Blaubeeren (frisch oder tiefgekühlt)
  • 2-3 EL gemischte gehackte Nüsse (Pekannüsse, Paranüsse, Mandeln)
  • 1 EL Chia

Zubereitung:

  1. Haferflocken mit Milch, Ahornsirup, Vanille und Zimt in einem kleinen Topf verrühren.
  2. Unter Rühren auf kleiner Flamme erhitzen und 2-3 Minuten köcheln lassen, bis ein Brei entstanden ist.
  3. Oatmeal in einer Schüssel anrichten, mit chia bestreuen und mit Blaubeeren und gehackten Nüssen servieren.

Blaubeer-Pie-Oatmeal mit Chia und gehackten Nüssen, Rezept


Mögt ihr meinen illustrierten Leitfaden? Vielleicht gefällt Euch dann ja auch dieser Leitfaden für Happy Bowls?

Ich wünsche Euch eine schöne kurze Woche. Macht es Euch gemütlich!
Alles Liebe, Eure Sarah

2 Comments

Foodtrend: BOWLS…ein paar Gedanken zum Trend, ein kleiner illustrierter Leitfaden, ein Kochbuch und ein Kochkurs

| Buchvorstellung, Foodtrends, Happy Bowls, Superfoods, SuperfoodSamstag

Wie steht ihr zu Foodtrends im Allgemeinen? Also ich finde Trends grundsätzlich spannend. Auch als Designerin muss ich ja immer auf dem Laufenden bleiben, welche Farben, Schriften, Stile gerade angesagt sind. Und das mache ich sehr gerne. Für mich ist es wahnsinnig interessant zu sehen, wovon sich unsere Gesellschaft angezogen fühlt und wohin sie sich entwickelt. Was nicht heißt, daß man jeden Trend mittanzen muss. Aber hin schauen und selbst bewerten finde ich sehr wichtig. Denn meistens ist schon irgendetwas dran, wenn so viele Menschen etwas gleichzeitig mögen.

Happy Bowls, ein kleiner illustrierter Leitfaden, Grundrezept für Buddha Bowls, Illustration by Sarah Renziehausen

Den Foodtrend Bowls mache ich in vollen Zügen mit! Ich finde es großartig eine kunterbunte Schüssel vor mir stehen zu haben, prall gefüllt mit gesunden und leckeren Nahrungsmitteln. Zum Frühstück geht es fruchtig und süß zu, mit einer Smoothie-Bowl und zum Lunch oder Dinner macht sich eine herzhafte Buddha-Bowl perfekt. Man kann sie auch gut vorbereitet und mit ins Büro nehmen. Ob süß oder herzhaft, es ist immer wichtig, dabei viele Nährstoffe, tolle Aromen und verschiedene Konsistenzen zu mischen.

Kunterbunte Happy Bowl mit Wurzelgemüse, Petersilien-Couscous, Spinat, Schafskäse und Humus - Zutaten, Rezept

Eine herzhafte Bowl wird übrigens Buddha-Bowl genannt, weil sich ihr Inhalt wölbt wie der Bauch eines chinesischen Buddhas, aber wohl auch, weil dieses gesunde Essen und die Hingabe daran glücklich macht. Bei diesem Foodtrend kombiniert man viel frisches Grünzeug mit einer Portion gesunden Kolenhydraten, Gemüse, roh oder gegart, Hülsenfrüchte und andere proteinhaltige Lebensmittel, alles was der Körper an Nährstoffen braucht also, in einer großen Schale versammelt. Ganz nach eigenem Gusto kommt dann noch ein Sößchen oder Dip und etwas knuspriges, wie geröstete Nüsse oder Kichererbsen dazu.
Man kann bei der Zusammenstellung kreativ sein und mischen worauf man eben gerade Lust hat, gesund sollte es natürlich sein. Mir gefällt daran, dass man auch gut Reste verwerten und ihnen eine ganz neue Bedeutung geben kann. Die Mischung macht´s! Das ganze geht vegan, vegetarisch, aber auch mit Fleisch oder Fisch.
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